Im französischsprachigen Internetmagazin „The Ground“ ist ein Interview mit dem Buchautor Sascha Lange über die Leipziger Meuten zu lesen.

Hier der Link zum Artikel

 

Buch „Die Leipziger Meuten“ im Handel

Veröffentlicht: 26. März 2012 in Uncategorized

Ab sofort ist das Buch „Die Leipziger Meuten. Jugendopposition im Nationalsozialismus – Eine Dokumentation“ für 9,95 Euro im Handel erhältlich bzw. bestellbar. Zu kaufen gibt es das Buch auch online, z.B. direkt beim Passage Verlag oder bei Amazon.de

Zum Inhalt: Bis zu 1.500 Mädchen und Jungen trafen sich ab Mitte der 1930er Jahre in Leipzig in Jugendcliquen jenseits der Hitler­jugend und lehnten sich gegen den Nationalsozialismus auf.
In diesem Buch kommen erstmalig frühere Meutenmitglieder zu Wort. Interviews und Erinnerungsberichte, Auszüge aus Pro­zessakten, begleitende Texte sowie bislang unveröffentlichte Fotos ermöglichen eine Spurensuche zu einer der größten oppo­sitionellen Jugendbewegung während der NS-Zeit.

Auf dem „Sörungsmelder“-Blog der Wochenzeitung Die Zeit ist ein Interview mit dem Autor Sascha Lange über die Leipziger Meuten zu lesen. Link zum Artikel

In der aktuellen Ausgabe des CEE IEH-Heftes Nr. 193 ist exklusiv ein bislang unveröffentlichtes Interview mit einem Mitglied der Meute Reeperbahn aus Leipzig-Lindenau aus dem Jahr 2001 abgedruckt. Der Text ist auch online abrufbar.  Link zum Text

Im Schulmusem Leipzig gibt es seit Ende Januar 2012 eine Dauerausstellung über die Leipziger Meuten.

Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung.

Das Museum befindet sich im Leipziger Zentrum am Goerdelerring 20, neben der „Runden Ecke“, gegenüber der Hauptfeuerwache.

 

Die Leipziger Meuten

Jugendopposition im Nationalsozialismus – Eine Dokumentation

Erstmalig widmet sich ein Buch einer der wichtigsten oppositionellen Jugendgruppen aus der NS-Zeit. Bis zu 1.500 Mädchen und Jungen trafen sich ab 1937 im Leipziger Stadtgebiet in Cliquen jenseits der Hitlerjugend und lehnten sich gegen den Nationalsozialismus auf. Streuzettel wurden hergestellt, HJ-Heime überfallen und Hitlerjungen auf offener Straße angegriffen. In kleineren Runden hörte man verbotene Radiosender und diskutierte über ein Deutschland ohne Nazis.

Trotz massiver Verfolgung um 1939 durch die NS-Justiz gab es bereits 1942 die nächste Generation von oppositionellen Jugendlichen in Leipzig – die „Broadway-Gangster“. Die Jugendkultur veränderte sich in dieser Zeit – weg vom Wanderoutfit hin zu Anzügen und amerikanischen Schallplatten.

In dem nun erscheinenden Buch „Die Leipziger Meuten – Jugendopposition imNationalsozialismus“ kommen erstmalig frühere Meutenmitglieder zu Wort. Interviews und Erinnerungsberichte, Auszüge aus Prozessakten, begleitende Texte sowie bislang unveröffentlichte Fotos ermöglichen eine Spurensuche zu einer der größten oppositionellen Jugendbewegung während der NS-Zeit.

Das Buch erscheint Mitte März 2012 im Passage Verlag, 116 Seiten, 50 Abb., 9,95 Euro.

Buchvorstellung und Vortrag am 13. März in Leipzig.