Die Gedenkstätte deutscher Widerstand in Berlin hat ihre Dauerausstellung komplett überarbeitet. In der Abteilung “Jugendwiderstand” haben erstmalig die Leipziger Meuten, neben den Edelweißpiraten und der Swingjugend, einen würdigen Platz gefunden.

Die Gedenkstätte deutscher Widerstand befindet sich etwa 10 Gehminuten vom Potsdamer Platz in der Stauffenbergstraße 13-14. Die Öffnungszeiten sind HIER einsehbar.

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Während der NS-Zeit gab es vielfältige Formen von jugendlicher Opposition. Die Leipziger Meuten zählen neben der Hamburger Swingjugend und den Kölner Edelweißpiraten zu den größten Gruppen, welche sich dafür Verfolgung, Gefängnis und sogar KZ-Haft in Kauf nahmen.
Bis zu 1.500 Mädchen und Jungen trafen sich ab Mitte der 1930er Jahre im Leipziger Stadtgebiet in Cliquen und lehnten sich gegen den Nationalsozialismus auf. Streuzettel wurden hergestellt und HJ-Heime überfallen. In kleineren Runden diskutierte man über ein Deutschland ohne Nazis.
Der Buchautor und Jugendhistoriker Sascha Lange erklärt anhand zahlreicher Fakten und Fotos den Widerstand Leipziger Jugendgruppen. Präsentiert vom Beatpunk-Webzine

6. Februar, Rostock, Café Merian; 7. Februar, Schwerin, Komplex; 8. Februar, Neubrandenburg, AJZ

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Veröffentlicht: 26. August 2013 in Uncategorized

Die zweite Auflage von “Die Leipziger Meuten – Jugendopposition im Nationalsozialismus” ist im Handel!

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Sammelband über Jugendkulturen erschienen

Veröffentlicht: 28. November 2012 in Uncategorized

Kothe, Kanu, Kino und Kassette. Jugend zwischen Wilhelm II. und Wiedervereinigung

Mit einem Aufsatz zu den Leipziger Meuten, Herausgegeben von Leonard Schmieding und Alfons Kenkmann

Dieser Band versammelt Beiträge zu jugendlichen Akteuren und ihrem Bestreben, ihre Lebenswelten selbst zu gestalten und sie gegen äußere Einwirkungsversuche aus der Erwachsenenwelt zu behaupten. Hierbei liegt der regionale Fokus auf der Region Mitteldeutschland. Zeitlich blicken die Autorinnen und Autoren im Längsschnitt auf einhundert Jahre dieser jugendlichen Gesellungen zurück, wobei sie jeweils einzelne Jugendkulturen einer bestimmten Epoche im historischen Querschnitt analysieren und übergreifende Phänomene in den Blick nehmen. So stehen die auf Auslandsfahrten der Bündischen Jugend eingesetzten Kohten und Kanus für die stetig zunehmende Mobilität der Heranwachsenden; das Kino für einen wichtigen Versammlungsort, der in der Weimarer Republik wie auch im Nationalsozialismus und der DDR stark umkämpft war; die Kassette schließlich symbolisiert die wachsende Bedeutung populärer Musik und deren eigensinnige Aneignung durch jugendliche Gruppen. Auf diese Weise entsteht ein detailliertes Bild von Jugendkulturen zwischen dem ausgehenden Kaiserreich Wilhelms II. und der deutschen Wiedervereinigung.
Erschienen im Universitätsverlag Leipzig, kostet 24 Euro.

Die Leipziger Internet Zeitung hat eine sehr ausführliche und lesenswerte Buchbesprechung zu “Die Leipziger Meuten. Jugendopposition im NS – Eine Dokumentation” veröffentlicht.

Link zum Artikel

Im französischsprachigen Internetmagazin “The Ground” ist ein Interview mit dem Buchautor Sascha Lange über die Leipziger Meuten zu lesen.

Hier der Link zum Artikel

 

Buch “Die Leipziger Meuten” im Handel

Veröffentlicht: 26. März 2012 in Uncategorized

Ab sofort ist das Buch “Die Leipziger Meuten. Jugendopposition im Nationalsozialismus – Eine Dokumentation” für 9,95 Euro im Handel erhältlich bzw. bestellbar. Zu kaufen gibt es das Buch auch online, z.B. direkt beim Passage Verlag oder bei Amazon.de

Zum Inhalt: Bis zu 1.500 Mädchen und Jungen trafen sich ab Mitte der 1930er Jahre in Leipzig in Jugendcliquen jenseits der Hitler­jugend und lehnten sich gegen den Nationalsozialismus auf.
In diesem Buch kommen erstmalig frühere Meutenmitglieder zu Wort. Interviews und Erinnerungsberichte, Auszüge aus Pro­zessakten, begleitende Texte sowie bislang unveröffentlichte Fotos ermöglichen eine Spurensuche zu einer der größten oppo­sitionellen Jugendbewegung während der NS-Zeit.